Grundschule Altenvoerde Fettweide 6 58256 Ennepetal Tel.:02333/2228 Fax: 02333 / 83 92 44 E-Mail: grundschule-altenvoerde@t-online.de |
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Kinder brauchen
soziale Fähigkeiten. Die Arbeit an
unserer Schule unterstützt im Rahmen des erziehenden Unterrichts die
Schülerinnen und Schüler dabei, die Welt zunehmend eigenständig zu
erschließen, Das Ziel unserer
erzieherischen Bemühungen ist die Schaffung einer sozialen Kompetenz,
die ein
realistisches Selbstbild, ein gesundes Selbstbewusstsein, Empathie und
Verantwortungsbewusstsein für andere beinhaltet. Kinder lernen, mit
Gefühlen
angemessen umzugehen, Entscheidungen zu treffen, einfühlsam und
kommunikativ zu
handeln
Um einen
überschaubaren Rahmen für alle Kinder der Schule abzustecken, wählten wir sieben für unsere Schule zur Zeit
entscheidende Regeln aus der Unzahl an Regeln des sozialen Miteinanders
aus.
Diese gelten für alle Klassen und modifiziert für die offene
Ganztagsschule und
ziehen einheitliche Konsequenzen bei mutwilliger Nichtbeachtung 1. Ich melde mich, wenn ich etwas sagen
möchte, und rede erstm wenn mich die Lehrerin oder der Lehrer aufruft. 2. Ich lasse andere ausreden. 3. Ich bringe jeden Tag meine Schulsachen mit
und gehe sorgsam damit um. 4. Ich bringe jeden Tag meine Hausaufgaben
vollständig mit. 5. Ich tue niemandem weh, auch nicht mir
Worten. 7. Bei der Stillarbeit rede ich nicht.
Die
7 Schulregeln
sollen das Recht eines jeden Schülers auf einen störungsfreien
Unterricht
festigen und für alle transparent sein. Auch
der respektvolle
Umgang aller miteinander stellt ein Grundrecht in unserer Schule dar. Dies
erfordert im
Laufe der vier Schuljahre regelmäßiges Training und führt zusammen mit
der
konstruktiven Konfliktlösung in der Streitschlichtung Streitschlichtung
Konflikte gehören
zum Schulalltag wie zum Erwachsenenleben. Wichtig ist nicht, dass sie
da sind,
sondern wie sie gelöst werden. Die
Streitschlichtung wird von einer Lehrkraft wöchentlich angeboten, kann
aber
auch als Ersthilfe in jeder Klasse und der Ganztagsschule durchgeführt
werden.
Durch die flächendeckende Präventionsarbeit mithilfe von
Streitgeschichten
kennt jedes Kind das Verfahren und kann selbstbestimmt zur
verantwortlichen Regelung
eigener Konflikte beitragen. Die Aufgabe des
Schlichters besteht darin, die formalen Vorgaben zu beachten und aktiv
zuzuhören. "Was die kleine Momo
konnte wie kein anderer, das war: zuhören.
Das ist nichts Besonderes, wird nun vielleicht mancher Leser sagen,
zuhören
kann doch jeder. Klassenrat
Der Klassenrat
ist eine freiwillige, vertrauensvolle und demokratische Gesprächsrunde
in der
Klasse, die regelmäßig von den Schülern selbst durchgeführt wird. Sie
leiten
den Klassenrat nach fest vereinbarten und eingeübten Regeln und
übernehmen im
Wechsel verschiedene Funktionen bzw. Rollen. Im Klassenrat werden
Themen
angesprochen, die die Klasse, einzelne Schüler oder die ganze Schule
betreffen.
Die Kinder lernen, Verantwortung für ihre Angelegenheiten zu übernehmen
und
Lösungen für ihre Probleme zu finden und umzusetzen. Letztlich dient
die
regelmäßige Durchführung der Sitzungen die Persönlichkeitsstärkung des
Einzelnen und die vermehrte Identifikation mit der eigenen Schule. Schülerrat Seit dem
Schuljahr 2010/2011 gibt es als Erweiterung des Klassenrates den
Schülerrat der
Grundschule Altenvoerde. Mit ihm wird den Schülern ein Teil der
Verantwortung
für die Veränderungen unserer Schule übergeben. Neben und zusammen mit
Lehrerinnen, Lehrern und Eltern gestalten sie aktiv ihre Lern- und
Lebensstätte
und können so ihre Selbstwirksamkeit innerhalb des Systems erleben. Der
Schülerrat
funktioniert nach ähnlichen Prinzipien wie der Klassenrat und besteht
aus den
Klassensprechern bzw. Abgeordneten der einzelnen Klassen.
In einem ersten Projekt stellten alle Schüler der dritten und vierten Klassen eigene Pausenregeln auf, die von ihren Klassensprechern überarbeitet und allen Kindern der Schule vorgestellt wurden, einschließlich der sich ergebenden Konsequenzen bei Nichtbeachtung dieser Regeln. Die Pausenregeln
sind:
* Ich behandle andere so, wie ich selbst behandelt werden will. * Ich tue niemandem weh, auch nicht mit Worten. * Ich sage "Stopp", wenn mich jemand ärgert. * Ich mache nichts kaputt, was mir nicht gehört. * Wir hören aud die Pausenaufsicht und die Pausenaufsicht hört zu, wenn wir ein Problem haben. * Zum Spielen halte ich mich in der Pause nicht in der Klassem, auf den Toilettenm, auf Bäumen und an den Abhängen auf. * Ich werfe nicht mit Schneebällen. Wenn
die Pausenregeln nicht eingehalten
werden,
können
Lehrerinnen und Lehrer
- dem Schüler/ der
Schülerin Pausenverbot erteilen - die Pausenregeln abschreiben
lassen - den Eltern eine Mitteilung in
das Hausaufgabenheft schreiben - bei den Eltern anrufen und
ein Gespräch führen. können
Schülerinnen und Schüler - andere Kinder wieder
mitspielen lassen. - sich entschuldigen, indem sie eine Entschuldigung schreiben oder ein Bild malen. - kaputte Sachen reparieren
oder ersetzen. Ein
wesentlicher Grundgedanke bei der Umsetzung dieser
Konsequenzen ist statt der Bestrafung des Schülers das Wiedergutmachen
seiner
Handlung
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