Grundschule Altenvoerde
Fettweide 6
58256 Ennepetal

Tel.:02333/2228  
Fax: 02333 / 83 92 44

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schule



  2. Unsere pädagogischen Leitgedanken

 
  
Das Kind steht im Mittelpunkt unserer täglichen Arbeit:

  Jedes Kind will täglich mit Freude lernen.

  Jedes Kind kann und will etwas leisten.

  Jedes Kind möchte selbstständig werden.

  Jedes Kind will sich geborgen fühlen.

  Jedes Kind sucht nach Orientierung.

  Jedes Kind möchte Freunde finden.

  Jedes Kind......


LehrerInnen, BetreuerInnen und Eltern tragen gemeinsam dazu bei, das Kind in seiner individuellen Entwicklung, mit seinen Wünschen und Bedürfnissen und
auf der Basis seiner persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten ernst zu nehmen und das schulische Umfeld kindgemäß zu gestalten.

In Anlehnung an die Richtlinien und Lehrpläne des Landes Nordrhein-Westfalen sehen wir die Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsauftrages
in folgenden Schwerpunkten:

  •          der Vermittlung von Freude am Lernen und Leben in der Schule bei gleichzeitiger Entwicklung des Leistungsgedankens als Grundlage
           für ein lebenslanges Lernen und die Entwicklung von Selbstständigkeit
  •          der Entwicklung eines realistischen Selbstbewusstseins des Kindes, indem es als Person ernst genommen und seine Individualität
           berücksichtigt wird.
  •          der Vermittlung von Rücksichtnahme, gegenseitiger Hilfe und Verantwortung
  •          der Teamarbeit im Kollegium, der Elternmitarbeit und einer vertrauenvollen Zusammenarbeit von Eltern und  LehrerInnen

 

Selbstständigkeit

Der Weg zur Selbstständigkeit führt über eigenverantwortliches und selbsttätiges Lernen alleine, mit Partnern oder in der Gruppe.
Die Zielvorstellung "Selbstständigkeit" wird gefördert

  •          durch die kindgerechte Gestaltung des Klassenraumes, so dass eigenständiges Arbeiten in vielfältigen Formen möglich ist
  •          durch Bereitstellung kindgerechter Arbeitsmaterialien
  •          durch angeleitete Unterrichtssituationen, die systematisches Lernen fördern
  •          durch offene Unterrichtsformen, die eigenständiges Lernen fördern (Freiarbeit, Lernen an Stationen, Tages- und Wochenplanarbeit)
  •          durch Aufgabendifferenzierung in Qualität und Quantität
  •          durch Einbringen eigener Themen durch die Kinder
  •          durch regelmäßiges Methodentraining (schneiden, malen, abschreiben, auswendig lernen, Heft- und Arbeitsblattgestaltung usw.)
  •          durch zielgerichtete Fördermaßnahmen und Hilfestellungen im Unterricht
  •          durch gemeinsam getroffene Absprachen und vereinbarte Regeln im Umgang miteinander
  •           durch Übernahme von Verantwortung in Patenschaften oder Helfersystemen innerhalb der Schule
  •          durch Verantwortung für das Schulleben (Ferienfeiern, Gottesdienste, Dekotage, Pausenspiele, Schulfeste usw.)
  •          durch Übernahme von Verantwortung in der Klasse (Klassendienste, Klassensprecher, Helfersystem usw.)
  •          durch das Training sprachlicher Kompetenz in Erzählkreisen, Unterrichtsgesprächen und Kursen


Lebenslanges Lernen

Die meisten Kinder kommen in die Schule, weil sie etwas lernen wollen. Zum Lernen in alltäglichen Lebenssituationen kommt das systematische Lernen in der Schule hinzu. Bereits im Grundschulalter wird lebenslanges Lernen gezielt vorbereitet. Fähigkeiten und Kompetenzen wie Lernstrategien und Lerntechniken werden hier angebahnt.
Unsere Ziele sind, die Motivation, Eigenverantwortung und Selbststeuerung der Lernenden so zu stärken, dass sie mit anderen kooperativ zusammen arbeiten,
das Lernen planen und organisieren, sich Ziele stecken, eine optimale Lernumgebung einrichten und ihr Wissen effektiv aufbauen können.

 

Erziehender Unterricht 

Erziehender Unterricht ist ermutigender Unterricht. Ermutigende Erziehung will das Kind in seinem Alltag so unterstützen, dass es Standhaftigkeit und Entschlossenheit, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein, Neugierde und Umsetzungsfähigkeit sowie Toleranz entwickeln und festigen kann.

Erziehender Unterricht will dem Anspruch gerecht werden, dass die Vorhaben im Unterricht und in außerunterrichtlichen Aktivitäten dazu beitragen, Kenntnisse und Fertigkeiten
so zu vermitteln, dass die Kinder selbstständig Zusammenhänge entdecken und soziale Verantwortung übernehmen können. Erziehender Unterricht geht davon aus, dass die Kinder in verschiedenen Lern- und Übungssituationen ihre individuellen Fähigkeiten einsetzen wollen und dementsprechend Lernprozesse mit planen, gestalten und reflektieren können. Unterrichtliche Voraussetzungen hierfür sind der Wechsel der Sozialformen sowie die Möglichkeit der Metakommunikation in der Klasse.

Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Jungen und Mädchen und von behinderten und nichtbehinderten Kindern werden im erziehenden Unterricht aufgegriffen und die Schüler werden zu gegenseitiger Toleranz ermutigt.

Erzieherische Einflussnahmen sind notwendig und sollten situationsbestimmt wirksam werden. Zur Unterstützung dieses Prozesses haben wir gemeinsam mit den Kindern Klassen- und Schulregeln aufgestellt, die alle Beteiligten einhalten wollen.
 


Pädagogischer Leistungsgedanke

Kinder wollen lernen und leisten. Die positive Einstellung der Kinder zur Leistung soll in unserer Schule gestützt und gefördert werden. Von daher ist es Aufgabe der Schule, Lernsituationen vielfältigster Art so bereit zu stellen, dass jedes einzelne Kind individuell die für sich bestmögliche Leistung erbringen kann.

Im Unterrichtsalltag wollen wir Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit anbahnen und fördern, indem wir

  •          kindgerecht unterrichten
  •          fächerübergreifend arbeiten
  •          den individuellen Lernbedürfnissen der Kinder durch innere und äußere Differenzierung entgegen kommen
  •          den Kindern Möglichkeiten aufzeigen, ihren eigenen Leistungsstand festzustellen und individuell zu beurteilen.

Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung zählen zu den pädagogischen Aufgaben der Lehrerinnen und Lehrer. Im Sinne der ermutigenden Erziehung gilt es, Fehler und Mängel als Hinweise zu betrachten, um vor diesem speziellen Hintergrund die Lernsituationen an die individuellen Bedürfnisse der Kinder fortwährend anzupassen.

Leistungserziehung schließt die Zusammenarbeit der Kinder und ihre Hilfsbereitschaft bei der Bewältigung von Aufgaben untereinander sowie die Anerkennung der Leistung anderer ein.

 

Zusammenarbeit in der Schule

Alle Beteiligten streben in unserer Schule eine vertrauenvolle Zusammenarbeit an: Im Kollegium wird die Teamarbeit praktiziert und durch die Zusammenarbeit zwischen Eltern
und LehrerInnen wird eine positive Lernatmosphäre für die Kinder geschaffen.
Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern bezieht sich auf Gespräche, Elternabende und Elternmithilfe bei Aktionen, als Begleitung sowie als Experten für verschiedene Themen.




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1. Wir stellen uns vor        2. Unsere pädagogischen Leitgedanken       3. Soziale Kompetenz       4. Individualisierung und Differenzierung       5. Deutschunterricht       6. Arbeit mit neuen Medien